Schönheit

Die Zähne vor Schmerzen schützen

Das soll normalerweise der Zahnschmelz erledigen, doch häufig funktioniert das nicht immer. Da kann ein Eis essen oder etwas kaltes Trinken, schon erhebliche Schmerzen verursachen.

Künstlicher Zahnschmelz soll helfen

Genau diesen Menschen mit überempfindlichen Zähnen kann nun wahrscheinlich geholfen werden. Denn Forscher konnten unter kontrollierten Bedingungen Zahnschmelz künstlich herzustellen. Denn dies ist das wirklich härtestete Material, das unser Körper zu bieten hat, womit dann die genaue Kontrolle hierbei sehr wichtig war. So könnte nun bald sehr vielen Menschen mit überempfindlichen Zähnen, endlich einmal geholfen werden. Denn bisher gibt es noch kein Mittel, wenn jemand immer wieder einziehen bei kalten oder sehr warmen Speisen verspürt. Gerade das schränkt diese Menschen doch erheblich ein, da die Zähne doch mehr als wichtig sind. Die bisherigen Ergebnisse haben die Forscher nun im Nature Communications veröffentlich. Hierbei handelt es sich um ein Fachmagazin, dass dann doch nicht nur Zahnmediziner aufhorchen, lies. Denn so könnte endlich beschädigter Zahnschmelz ersetzten werden, was bisher noch nicht möglich ist. Zwar gibt es Zahnpasta, wo die Hersteller eine Besserung versprechen. Doch leider ist dann nicht immer der Fall, was von der Beschädigung des Zahnschmelzes abhängig ist. Dabei könnte sich dann der beschädigte Zahnschmelz wieder regenerieren. Somit wäre diesen Menschen wirksam geholfen, doch bisher ist der künstliche Zahnschmelz noch eher im Labor vorhanden.

Mineralisierung wird durch ein Protein ausgelöst

Für die extreme Härte des Zahnschmelzes ist einen sehr streng geordneten und strukturellen Aufbau zuständig. Allerdings Lebensmittel, die sehr säurehaltig sind, können den Zahnschmelz angreifen. Ebenfalls wer die Zähne zu kräftig putzt, greift den Zahnschmelz ebenfalls an. Ist diese Schutzschicht einmal verschwunden, gibt es keinen Ersatz. Denn Zahnschmelz der einmal verloren ist, der kann bisher nicht ersetzt werden. Zähne, die nun überempfindlich reagieren, ist die Folge. Diese Reaktionen der Zähne können sogar schon auf etwas kältere Luft erfolgen. Vielen ist das auch schon bei sehr kalten oder heißen Speisen und Getränken aufgefallen. Leider war es bisher noch nicht möglich, einen künstlichen Zahnschmelz herzustellen, bzw. durch ein künstliches Material diesen nachzuahmen. Diese Meinung sind die Forscher die rund um Sherif Elsharkawy forschen. Doch jetzt wurde ein besonderes Protein eingesetzt, das zudem eine sehr zentrale Rolle bei der Mineralisierung spielt. Dieses Protein löst das Wachstum von Apatit Nanokristallen aus, das beim Aufbau von Zahnschmelz benötigt wird. Zusätzlich wird dieser Aufbau gesteuert, ganz ähnlich wie das bei Kristallen unter ganz natürlichen Bedingungen der Fall ist. So konnten nun die Forscher diesen Vorgang der Mineralisierung genau kontrollieren. Das Ergebnis war dann Apatitnanokritstalle, die durch den organisierten Aufbau gewachsen sind. Doch das wirklich Besondere an dem Material war, das es fest, Säureresistenz und hart gemacht hat. Dabei sehen die Forscher schon jetzt einen großen Nutzen für die Menschen. Denn so könnten um die Zahnhälse, eine Art Bandage angebracht werden. Diese könnte wiederum verhindern, dass die Zähne gegen Kälte und Säure empfindlich reagieren. Doch diese Methode lässt noch viel mehr zu, denn so könnte die auch für den Knochenbau relevante sein. Leider ist das bisher alles noch nicht getestet, aber die Möglichkeit besteht.

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