Gesundheit

Sind Tampons wirklich so gefährlich?

Schon immer waren Tampons umstritten, doch neuerdings wird von der Tamponkrankheit gesprochen. Natürlich sollte einiges beachtet werden, damit dann jede Frau die Tampons ohne Probleme benutzen kann.

Allergien und Bakterien

Dabei geht eine Horrorgeschichte derzeit um die Welt, wodurch ein Modell seine Beine durch Tampons verloren haben soll. Allerdings sind die Ärzte hier mehr als skeptisch, denn das ist so wahrscheinlich dann doch nicht der Fall. Die Geschichte allerdings liegt schon einige Jahr zurück. Dabei wurde das Modell von der Polizei leblos in der Wohnung gefunden. Schuld soll ein Herzinfarkt gewesen sein, wodurch die Beine und Arme zeitweise nicht richtig durchblutet worden sind. Danach verlor das Modell einen Oberschenkel. Hier sollen dann Tampons Schuld gewesen sein, was Experten so nicht bestätigen können. Dabei wurde dem Modell ein Tampon, der mit dunkelrotem Blut vollgesogen war, entfernt. Dies hätte eine bakterielle Entzündung ausgelöst, wobei das nur eine Vermutung ist. Ob dies nun wirklich die Ursache war, können bisher Experten nicht bestätigen. Natürlich gibt es auch in Deutschland Warnhinweise auf den Packungen. Allerdings stehen die nur im Kleingedruckten und ist meistens ohne Lupe kaum zu Lesen. Bei dieser bakteriellen Infektion, die einer Blutvergiftung ähnelt, wird auch umgangssprachlich von der Tamponkrankheit gesprochen. Die Mutter von dem Modell hat nun die Herstellerfirma und den Drogeriemarkt verklagt.

Tampons können das Risiko erhöhen

Natürlich ist es dramatisch wenn eine junge Frau erst einen Unterschenkel und später dann den zweiten Unterschenkel verliert. Allerdings, dass ein Tampon hierfür verantwortlich ist, können deutsche Ärzte nicht bestätigen. Natürlich tragen Frauen ein höheres Risiko, doch diese Infektion ist sehr selten. Dabei sind Tampons nicht die Ursache, vielmehr können diese aber das Risiko erhöhen. Dabei können selbst Männer und Kinder ein toxisches Schocksyndrom erleiden, wobei die Ärzte bisher davon ausgingen, dass Männer und Frauen das gleiche Risiko tragen. Doch nun haben Aufzeichnungen ein ganz anderes Bild gezeichnet, demnach Frauen ein wesentlich größeres Risiko haben. So sind nur 14 Männer, am toxischen Schocksyndrom erkrankt, aber dagegen 67 Frauen. Dabei sind Frauen und Mädchen in einem Alter von 10 bis 50, am häufigsten von dem toxischen Schocksyndrom betroffen. Doch besonders hoch ist die Anzahl der Teenager, was dann doch die Vermutung zulässt, dass es im Zusammenhang mit der Menstruation steht. Allerdings ist das bisher noch nicht erforscht worden, was aber anhand der Zahlen doch dringend notwendig wäre. Ausgelöst wird das oxisches Schocksyndrom durch bestimmte Bakterien, die ins Blut gelangt sind. Also hat dies direkt nichts mit der Monatsblutung zu tun. Dabei handelt es sich meistens um Staphylococcus Aureus, die sehr verbreitet sind und diese in der Nase und dem Rachen vorkommen. Doch einige dieser Keimart können Exotoxine bilden, die den Körper praktisch in Alarmbereitschaft versetzt. Hier reagiert der ganze Körper bzw. das Immunsystem ist in Alarmbereitschaft versetzt. Dies in einem Maß, das es zu einem sogenannten Multifunktionsversagen kommen kann. Allerdings ist das der schwere Verlauf, denn eigentlich hat unser Körper schon Antigene gebildet. Auch steht nicht fest, dass durch Tampons diese Erkrankung verursacht wird. Aber Vorsicht sollte doch vorhanden sein.

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